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Foxes haben mit TSB Schwäbisch Gmünd eine harte Nuss zu knacken


Nils Pollmers Kampfgeist wird gegen Schwäbisch Gmünd besonders gefragt sein.

Vorbericht - Foxes vs. TSB Schwäbisch Gmünd - Sa, 15.10.2022, 20:00h, Stadthalle Neuenbürg


Ein Heimspiel-Marathon steht an für die Foxes. Vier Heimspiele in Folge dürfen die Neuenbürger Oberliga-Handballer nun austragen. Den Auftakt für diese Serie bildet das Spiel gegen den TSB Schwäbisch Gmünd am Samstagabend.


Das Gesicht der Mannschaft aus Schwäbisch Gmünd hat sich im Sommer leicht verändert. Wichtige Führungsspieler konnten die "Jets" weiter an sich binden. Die größte Veränderung gab es auf der Trainerposition. In den vergangenen Jahren trug der ehemalige Bundesligaspieler Dragos Oprea die Verantwortung bei den Gmündern, im Sommer wechselte er zum Drittligisten TSB Horkheim. Außerdem beendete mit Aaron Fröhlich, lange Jahre wichtiger Führungsspieler der "Jets", im Sommer seine Karriere. Im Rückraum ist der TSB aber weiterhin gut aufgestellt. Mit dem 2002 geborenen Tom Abt und dem 1998 geborenen Nicola Rascher übernahmen schon in der vergangenen Runde zwei verhältnismäßig junge Spieler viel Verantwortung. Der Abgang von Linkshänder Sven Petersen, der im rechten Rückraum eingesetzt werden konnte, dürfte für die Jets allerdings schmerzhaft gewesen sein.


Der Start in die Saison ist den Gmündern auf jeden Fall geglückt. Zu den drei Siegen gegen Aufsteiger Knielingen, Absteiger Söflingen und der Zweitvertretung der HSG Konstanz gesellt sich nur eine Niederlage gegen den TV Germania Großsachsen. Letzte Woche genossen die Gmünder ein spielfreies Wochenende. Ein Luxus, der in einer Mammut-Saison mit 34 Spielen selten ist. Als wichtigster Angriffsspieler kristallisierte sich in den ersten Spielen Nicola Rascher heraus, der Rückraumwerfer war in allen Spielen der beste Schütze der Gmünder, auch weil er bei als Haupt-Strafwurfschütze eine hohe Trefferquote aufweist.


Die vergangenen Duelle der Foxes mit den "Jets" waren stets hitzig. In der abgelaufenen Runde fuhr die Mannschaft von Vedran Đozić einen knappen Heimsieg ein, in Schwäbisch Gmünd musste man sich mit einem Punkt zufrieden geben. Dass sich beide Mannschaften auf einem ähnlichen Leistungsniveau befinden, zeigt auch die Endabrechnung in der Tabelle. Die Neuenbürger lagen am Schluss einen Punkt vor ihrem Gmünder Tabellennachbar. In der aktuellen Tabelle stellt sich die Situation übrigens ähnlich dar, auch wenn Neuenbürg bereits ein Spiel mehr absolviert hat: Die Foxes liegen vor dem Aufeinandertreffen mit den Jets einen Punkt vorne.


Nach der ersten Saisonniederlage, die die Mannschaft aus dem Nordschwarzwald bei ihrer Reise an den Bodensee zur HSG Konstanz 2 am vergangenen Samstag einfuhr, gilt es, sich möglichst schnell wieder seiner Stärken zu besinnen. Die Konstanzer, das zeigte sich in den vergangenen Runden, liegen den Neuenbürgern nicht besonders. Deshalb will die Đozić-Truppe das verlorene Spiel möglichs schnell abhaken und gegen die Gmünder wieder eine bessere Leistung abrufen. Vieles, was in den ersten Spielen gut war, will man auch am Samstagabend wieder zeigen. Dazu gehören eine stabile Abwehr und ein dynamischer wie kreativer Angriff. Zu optimieren ist noch die Chancenverwertung. Der schwachen Wurfausbeute war bereits der ein oder andere Punktverlust zuzuschreiben.


Es ist alles angerichtet für einen spannenden Schlagabtausch. Die Foxes wollen nach einer Niederlage möglichst schnell wieder ein Erfolgserlebnis feiern, Schwäbisch Gmünd wird seine Siegesserie auf vier Spiele ausbauen wollen. Das sollte genügend Werbung dafür sein, am Samstagabend den Weg in die Stadthalle aufzusuchen. Die Foxes würden sich über die leidenschaftliche Unterstützung ihrer Fans freuen.