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HC Neuenbürg setzt Auswärtssiegserie fort

Herrenberg. Darauf ist offensichtlich Verlass: Begegnungen zwischen H2Ku Herrenberg und dem HC Neuenbürg gewinnt immer der Gast. Setzten sich die Spieler vom Gäu in der Vorrunde im Fuchsbau unangefochten mit 38:31-Treffern durch, nahmen die Spieler von Vedran Dozic am Samstag nach einem deutlichen 33:26-Sieg diesmal die Punkte aus der Herrenberger Markweghalle mit.


Abwehrbollwerk in Aktion: Nils Pollmer und Phil Burkhardt verteidigen mit Unterstützung von Torhüter Florian Eitel erfolgreich ihr Tor und tragen zum Sieg bei. Foto: Becker PZ

Allerdings mussten sich die Gastgeber auch stark ersatzgeschwächt aufs Parkettwagen. Mit dem Sieg ist das Abstiegsgespenst, das ohnehin schon seit Wochen auf dem Buchberg nicht mehr gesehen worden war – und auch dem Konstanzer Sieg in Wolfschlugen zum Trotz –, endgültig verscheucht.


Fast jeder Feldspieler trifft


Maßgeblich für den Erfolg der Foxes ist, dass nicht weniger als zehn von elf Feldspielern im Gäu trafen. Damit war auch zu kompensieren, dass der offensiv gedeckte Xaver Nitzke, Neuenbürgs Rekordtorjäger, diesmal nur einmal traf. Felix Kracht hat dafür mit acht Einschüssen – jeweils vier aus dem Feld und vier vom Siebenmeterstrich – für den Ausgleich gesorgt. Bei Jonas Kraus wiederum scheint sich, wie seine fünf Tore unterstreichen, die Blockade der letzten Wochen auch gelöst zu haben.


Neuenbürg legte in der Markweghalle zunächst immer knapp vor, ab Minute 20 schien H2Ku zeitweilig die Oberhand zu gewinnen, ehe die Foxes bis zum 18:16-Vorsprung zur Pause die Partie wieder drehten. Nach dem Wechsel noch ein paar „heiße Minuten“, ehe die „Foxes“ mit einem 5:1-Lauf zwischen Minute 36 (19:22) und 44 (20:26) den entscheidenden Vorsprung herauswarfen.


Neben Timo Bäuerlein steuerte in diesem Abschnitt auch Kevin Langjahr sein Scherflein bei. Im Übrigen war es eine ungemein faire Begegnung, bei Herrenberg blieb die Strafbank jedenfalls die gesamte Spielstunde über leer, bei Neuenbürg traf es Phil Burkhardt erst in Minute 58. Als das einzige schwarze Schaf hatte das Schidesrichterduo wohl Nils Pollmer aufdem Kieker, den sie nach Zeitstrafen in Minute 24 und 47 in der 51. Minute mit der roten Karte disqualifiziert sogar auf die Tribüne schickten.


HC Neuenbürg: Eitel, Krems – Veigel 3, Nitzke 1, Kraus 5, Burkhardt 1. Kracht 8/4, Beyer, Klein 1, Meyer 1, K. Langjahr 6, Pollmer 3, Bäuerlein 4


Autor: Dieter Glauner PZ

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