Handballer des HC Neuenbürg bei Heimspiel vorgeführt
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Neuenbürg. Wer darauf gehofft hatte, dass der HC Neuenbürg nach drei Niederlagen in Folge bei der Hausaufgabe gegen den TSV Heiningen noch einmal eine starke Vorstellung gibt und sich rehabilitiert, war schnell ernüchtert, denn der Tabellenvierte vom Albaufstieg zeigte vom Anpfiff weg, dass er auf der Zielgeraden der Saison das Rennen um den zum Aufstieg in die Dritte Liga berechtigenden zweiten Tabellenplatz noch nicht aufgegeben hat.

Mit einer aggressiven offenen Deckung kaufte er den ohne die angeschlagenen Mattes Meyer und Nils Pollmer aufgelaufenen Gastgebern vom Anpfiff weg den Schneid ab, zwangen die Foxes zu technischen Fehlern und unvorbereiteten Abschlüssen. Der Uhrzeiger hatte sich noch keine fünf Mal gedreht, da lag Neuenbürg, ausgekontert von den Tempovorstößen des Gegners, bereits mit 1:6 zurück.
Trainer Vedran Dozic versuchte bereits nach sechs Minuten, in einer Auszeit noch zu kitten, was nicht mehr zu kitten war: Schon nach zwanzig Minuten war der Rückstand mit 8:18 zweistellig, dann gestalteten Faeser, Virzi und Siedelmann das Ergebnis noch einmal etwas freundlicher, ehe Gäste-Keeper Weinbuch – der hin und wieder mit in den Angriff geht – mit dem Treffer zum 13:23 die Differenz zur Pause wieder zweistellig machte.
Obwohl Heiningen in Abschnitt Nummer zwei den einen oder anderen Gang herunterschaltete, bauten die Gäste, für die alle Spieler einschließlich der Torhüter trafen, ihren Vorsprung bis zum für Neuenbürg erlösenden 27:42-Abpfiff sukzessive aus.
Aus Sicht der Foxes ist es gut, dass die Saison zu Ende geht, die Luft ist raus. Wichtig ist dabei, dass der Klassenerhalt frühzeitig gesichert wurde: Vier Niederlagen in Serie ist für den HCN – was die Zugehörigkeit in der Regionalliga betrifft – ein Negativrekord. Ein Lob hat sich allenfalls Johannes Köster verdient, der, obwohl er nach dem Ausfall von Pollmer auch in der Abwehr stark gefordert war, zweistellig traf.
HC Neuenbürg – TSV Heiningen 27:42 (13:23)
HCN: Regelmann, Krems, Siedelmann 3, Merz 3, Brath 1, Köster 10, Geckle, Virzi 3, Burkhardt, Faeser 2, Klein 3, Wesierski 1, Rothardt 1, Y. Müller, Bäuerlein
Bericht: Dieter Glauner, PZ





































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