Neuenbürg braucht sich nicht zu verstecken
In der Regionalliga Baden-Württemberg muss der HC Neuenbürg am Sonntagabend zur SG
Köndringen/Teningen, die sich nach ihrem einjährigen Gastspiel und dem sofortigem
Wiederabstieg aus der Dritten Liga derzeit im Umbruch befindet. Recken und Leistungsträger wie die Endres-Brüder und Helm haben ihre Karriere beendet, dafür hat man bei den Breisgauern junge Spieler aus der Region nachverpflichtet, weiteres Handicap, Torjäger Maurice Bührer war nach einer Schulteroperation bisher noch nicht einsatzfähig.

Die bisherigen 7:7-Zähler der Südbadener zeigen auf, dass man weiter im Aufbau ist, im
Rahmen der Erwartungen waren bisher allenfalls die Heimauftritte von deren bisher vier
Kö/Te drei für sich entschieden hat.
Auf Nachsicht kann Neuenbürg am Sonntag in der Teninger Jahnhalle also nicht hoffen und
dennoch fahren die Foxes nicht ganz mut- und aussichtslos an. Hoffnung dass man doch
etwas reißt, macht vor allem die bisherige Auswärtsbilanz, mit jeweils einem Sieg, einem
Unentschieden und einer Niederlage. Für die bisher unbefriedigende Tabellenlage sind in
erster Linie die Heimspiele mit lediglich zwei Unentschieden bei vier Heimspielen verantwortlich.
Bei Neuenbürgs sportlicher Leitung rätselt man, warum die Foxes in dieser Runde einfach
nicht so richtig in die Gänge kommen wollen. Keine Frage, dass Vedran Dozic zum Rundenstart eine topfitte Mannschaft auf das Parkett geschickt hat, fraglos auch, dass die Spieler -auch in der Breite- den Ansprüchen der Eliteliga des Verbandes genügen. Dass es bisher hakte, liegt vor allem daran, dass das Team nicht über die gesamte Spielstunde hinweg performt, sich einfach zu viele zeitliche Hänger leistet, dass in den heißen Phasen bisher der ruhende Pol fehlte, letztendlich auch, dass die Ausbeute der Torgaranten im Team bisher einfach zu schwankend und wechselhaft war. Gelingt es an diesen Rädchen zu drehen, fahren die Foxes am Sonntag der sicher wieder aufgeheizten Stimmung in der Teninger Jahnhalle zum Trotz bei Südbadens Nr. 1 nicht aussichtslos an.
Bericht: Dieter Glauner (PZ)





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