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Derby mutierte zum Spitzenspiel

Mit 5:1-Punkten aus den letzten drei Auswärtsspielen, darunter Siege bei Meisterschafts-anwärtern wie der TSG Söflingen und zuletzt beim TV Bittenfeld II hat der HC Neuenbürg für beste Werbung für das Spitzenspiel am Samstag gegen die TGS Pforzheim gesorgt. War der Sieg in Söflingen noch mit einem überrumpelten Gastgeber zu erklären, können die Bitten-felder ihre Niederlage mit einer Überraschung beim besten Willen nicht umschreiben. Weil mit der TGS Pforzheim am Samstag der nunmehr alleinige Spitzenreiter auf den Buchberg kommt, der sich die Tabellenführung mit 16 Spielen ohne Niederlage und 30:2-Punkten in dieser Erfolgsphase seit dem 19. November verdient hat, wird am Samstagabend zur üblichen Anwurfzeit um 20 Uhr ein proppenvoller Fuchsbau erwartet.


Um gegen die TGS zu punkten wird eine geschlossene Mannschaftsleistung über 60 Minuten nötig sein I Foto:Becker

Die Coups von Neuenbürg waren schon deshalb nicht zu erwarten, weil Vedran Dozic aufgrund von Verletzungen und auch Spielerabgängen während der Saison nur eine begrenzte Anzahl von BWO-qualifizierten Spieler zur Verfügung steht. Es waren Erfolge der Willens- und Kampfkraft und vor allem auch der Konsequenz beim Ausnutzen der sich bietenden Möglichkeiten. Dies wird auch dadurch unterstrichen, dass Felix Kracht sowohl in Söflingen als auch in Bittenfeld -und das war in den vorangegangenen Spielen überhaupt nicht so der Fall- alle die den Foxes zugesprochenen Siebenmeter verwertete.


Gestützt auf einen vermutlich kompletten Kader nimmt die TGS Pforzheim am Samstag die Favoritenstellung ein. Vielleicht war es für die Schützlinge von Florian Taafel gar nicht so nachteilig, dass sie am Sonntag im Spiel gegen den TSV Weinsberg -eine Mannschaft, die zur Zeit ähnlich wie Neuenbürg für Furore sorgt- zum Schluss noch einmal in eine kritische Phase gerieten, unterschätzen dürfte und sollte man die „Foxes“ nach dieser Erfahrung mit den Unterländern jedenfalls nicht.


Den Vergleich in der Vorrunde entschieden die Pforzheimer in einer torarmen Partie mit 24:21-Toren für sich. Zur Halbzeit hatte Neuenbürg noch mit 11:8-Toren in Front gelegen. Entscheidend war seinerzeit, dass eine kompakte Abwehr der Nordstädter Neuenbürgs Rückraum nach dem Wechsel fast keinen Stich mehr zuließ.


Autor: Glauner PZ

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