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Gelingt dem HC Neuenbürg endlich der erste Heimsieg?

vor 17 Stunden
2 Min. Lesezeit

Nach dem Coup in Köndringen/Teningen will der HC Neuenbürg nun auch vor heimischer Kulisse endlich den ersten Saisonsieg feiern.


Foxes kämpfen um den ersten Heimsieg (Foto: Theurer)
Foxes kämpfen um den ersten Heimsieg (Foto: Theurer)

Oftersheim/Schwetzingen, Unterensingen, Schmiden, Köndringen/Teningen – schon vier Mal hat sich der HC Neuenbürg in den bisherigen acht Spielen dieser Handball-Regionalligasaison mit Auf- bzw. Absteigern verglichen. In der Hausaufgabe gegen den Handball- und Turnverein Meißenheim schließt sich für die „Foxes“ diesen Samstag der Reigen der Begegnungen mit den neuen und zumeist auch unbekannten Gesichtern der Liga. Der Gegner aus den Rheinauen längs der französischen Grenze ist für die Neuenbürger ein völlig unbeschriebenes Blatt. Nach dem Aufstieg ist das Team mit 8:2 Punkten furios in die neue Runde gestartet, ehe drei Niederlagen in Folge, zuletzt vor allem die Heimpleite gegen den TV Neuhausen/Erms, den Senkrechtstart dann doch etwas relativierten.


Torfestival im Fuchsbau?

Was von den Südbadenern bekannt ist, ist deren Durchschlagskraft. Mit bisher erzielten 286 Toren, das sind 37 pro Spiel, stellen sie den erfolgreichsten Angriff, mit 283 Gegentreffern allerdings auch die anfälligste Abwehr der Liga. Da auch Neuenbürg mit seinen bisherigen 254 Treffern auch nicht den Minimalisten zuzurechnen ist, wird man sich am Samstag im Fuchsbau also erneut wieder auf ein Feuerwerk an Toren einstellen können. Im fünften Anlauf gilt es für die „Foxes“, nach jeweils zwei Heimniederlagen und zweimaliger Punkteteilung endlich den ersten Heimsieg unter Dach und Fach zu bringen und damit zur Mitte der Vorrunde das Punktekonto auszugleichen.

Die Vorzeichen stehen gut, denn Vedran Dozic kann am Samstag seinen kompletten Kader auf die Platte schicken. Dass dieser fit und vor allem auch qualifiziert besetzt ist, hat er vergangenen Sonntag in der Teninger Jahnhalle bewiesen, wo man sich selbst von einem Fünf-Tore-Rückstand kurz nach dem Seitenwechsel nicht aus der Ruhe bringen ließ. Der Coup beim Drittliga-Absteiger und vor allem der Wille und die mannschaftliche Geschlossenheit sollte das Selbstvertrauen des HCN merklich gestärkt haben. Also gute Voraussetzungen – auch mit Hilfe von den Zuschauern – den „Heimspielbock“ endlich umzustoßen.


Bericht: Dieter Glauner (PZ)

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