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War das der Befreiungsschlag? HC Neuenbürg feiert souveränen 40:27-Sieg gegen den TV Plochingen

Neuenbürg. Mit einem unangefochtenen 40:27-Sieg im Schlüsselspiel gegen den TV Plochingen machte der HC Neuenbürg seinem Anhang beim letzten Heimspiel dieses Jahres in der Handball-Regionalliga ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk und damit den vorangegangenen Überraschungscoup beim TSB Schwäbisch Gmünd erst richtig wertvoll.


Nicht aufzuhalten - Felix Rothardt mit 7 Treffern
Nicht aufzuhalten - Felix Rothardt mit 7 Treffern

Schon beim Warmlaufen war so richtig Stimmung im Fuchsbau, nachdem zuvor sowohl die Neuenbürger Frauen ihr Heimspiel gegen den SSC Karlsruhe als auch die Perspektivvertretung das Spitzenspiel der Landesliga gegen den ASV Ottenhöfen erfolgreich gelöst hatten. Trainer Vedran Dozic schickte dann sein derzeit bestes verfügbare Aufgebot, also auch wieder mit Rekonvaleszent Luca Merz sowie Yannick Müller und Diego Ruberg aus der Perspektive, auf die Platte.


Starker Start

Vom Anpfiff weg dann druckvolles Angriffsspiel der „Foxes“, das Plochingen nur auf Kosten

von Siebenmetern zu unterbinden verstand. Dominik Brath löste dann zweimal die ihm übertragene Spezialaufgabe vom Siebenmeterpunkt konsequent. Die Neuenbürger ließen sich auch nicht aus dem Takt bringen, als Nils Pollmer bereits nach vier Minuten auf die Strafbank musste, sie antworteten durch Mattes Meyer sogar mit einem Treffer in Unterzahl. Weil danach Felix Rothhardt, Tim Fäser und Timo Bäuerlein aus dem Rückraum so richtig loslederten, mussten sich die Gäste bereits nach neun Minuten beim 7:3-Spielstand mit der ersten Auszeit behelfen. Ohne große Wirkung, Neuenbürg machte aus dem Rückraum weiter die Pace, so dass dem Gast bereits beim 12:21-Pausenstand der zweistellige Rückstand drohte.


Diesen schossen dann Johannes Köster von der Kreisposition und Mattes Meyer von der rechten Außenposition mit den beiden ersten Tore im zweiten Abschnitt heraus, danach begann die Jagd auf den 40. Treffer, für den sich dann der junge Diego Ruberg feiern lassen durfte.


Im Jubel von Spieler und Fans ein gewohnt stiller, aber gelöster Coach Vedran Dozic, der in prekärer Situation klaren Kopf behalten hat, seinen Mannen mit der getroffenen Vereinbarung zu „Arbeitsbereitschaft und Leidenschaft“ Widerstandskraft und neues Selbstvertrauen vermittelte.


Die Talsohle ist zwar durchschritten, das Punktverhältnis aber mit 12:14 Zählern weiter noch negativ und mit den Auswärtsspielen in Albstadt und Heiningen stehen den „Foxes“ in diesem Jahr noch zwei schwere Auswärtsspiele bevor, bei dem vor allem das Nachholspiel am Donnerstag in Albstadt noch einmal einen heißen Tanz und Tore in Minutentakt verspricht, nachdem der Tabellendritte von der Alb am Samstag bei seinem Sieg in Ostfildern sogar 41 Mal eingenetzt hat.


HC Neuenbürg: Regelmann, Krems, Merz, Brath 4/2, Köster 5, Virzi 1, Burkhardt, Pollner 2, Faeser 6, Klein 2, Beyer 2, Meyer 5, Ruberg 1, Rothhardt 7, Müller 2, Bäuerlein 3


Bericht: Dieter Glauner (PZ)

Fotos: Denni Theurer



 
 
 

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